zurück Medienkunstpreis Oberrhein Design am Oberrhein artline.org Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein 20 Minutes of Attention KulturHandy HOMEsweetHOME ·e·mobile24 nearby bioreactor netart-szene pix-artistes ArtMediaEdition ServicePoint







Medienkunstpreis Oberrhein


Mit dem Ziel, das mediale Kunstschaffen im Dreiländereck Deutschland - Frankreich - Schweiz zu fördern, schreiben artforum3 e.V. und der RAL-Verlag Freiburg seit 2007 jährlich den trinationalen Medienkunstpreis Oberrhein aus. Der Wettbewerb wird unterstützt von der Reinigung und Färberei Himmelsbach Freiburg.

Folgende Künstlerinnen und Künstler wurden seit 2007 mit dem Medienkunstpreis Oberrhein ausgezeichnet: Die Preisträger

Aktuelle Ausschreibung







Design am Oberrhein


Drei Nationen und ein Vernetzungsprojekt: Am Oberrhein macht die Designbranche die Region zu einer gemeinsamen Plattform.

Unter dem Label "Design am Oberrhein/Design Rhin Supérieur" haben sich über die Grenzen von Frankreich, Deutschland und die Schweiz hinweg dortige Hochschulen, Messeveranstalter, die Industrie, Kammern und Verbände zusammengeschlossen. Durch Kooperationen, gemeinsame Auftritte und den permanenten Austausch untereinander soll die Region als innovativer Designstandort mit hohem Wirtschaftspotenzial bekannt gemacht werden. Unter dem Ausstellungstitel design & co werden die Hochschulen von Basel, Straßburg, Offenburg und Karlsruhe ihre ersten Kooperations-Ergebnisse präsentieren, so auch auf dem Parcours du Design in Straßburg.

http://www.design-am-oberrhein.eu







artline.org


Zeitgenössische Kunst präsentieren, dokumentieren, vernetzen - das ist das Ziel des multimedialen Online-Kunstportals artline.org, das von April 2003 bis Ende Juni 2006 von der Europäischen Union gefördert wurde.
artline.org ist das erste und einzige Medium, das über geografische, sprachliche und kulturpolitische Grenzen hinweg einen umfassenden Überblick über das Kunstgeschehen im Dreiländereck bietet.

Das trinationale Netzwerk für JournalistInnen, KünstlerInnen, KunstvermittlerInnen, Kulturschaffende und Kunstinteressierte ist kein konventionelles Kunstmagazin, sondern versteht sich als modulare Plattform für Förderung, Vermittlung und Service im Bereich der Bildenden Kunst.

http://www.artline.org







artline.org/abh - das Kunstportal für Süddeutschland, Vorarlberg, Liechtenstein und die Ostschweiz


Ab Herbst 2007 wird das neue Portal artline.org/abh (Alpenrhein-Bodensee- Hochrhein) das Kunstgeschehen zwischen Bregenz, Liechtenstein, St. Gallen, Zürich, Schaffhausen, Konstanz und Ravensburg abbilden. Das EU-geförderte Projekt unter Leitung von artforum3 e.V. wird mit dieser Internetplattform für tagesaktuelle qualifizierte Kunstberichterstattung über nationale und kulturpolitische Grenzen eine europäische Perspektive auf die aktuellen Kunstereignisse dieser Region bieten.

regioartline.org/abh ist ein Netzwerkprojekt mit prominenten Kunsthäusern und Kunstinitiativen aus Süddeutschland, Vorarlberg, Liechtenstein und der Ostschweiz: http://www.art-tv.ch

http://www.kunsthaus-bregenz.at
http://www.kunstmuseumsg.ch
http://www.visarteost.ch
http://www.kunstmuseum.li
http://www.columbus-artfoundation.de







20_minutes_of_attention - Medienkunst im öffentlichen Raum


Mit 20_minutes_of_attention ging im Oktober 2004 ein Medienkunstprojekt an den Start, dessen programmatischer Titel einerseits als Appell an den Betrachter verstanden werden kann, andererseits macht der Name zugleich auf die Schwierigkeit von Kunst im Öffentlichen Raum aufmerksam, die allzu oft nicht wahrgenommen wird. So wurde das von artforum3 protegierte Projekt bewusst in einer der von Touristen und Einheimischen meist frequentierten Gegenden inmitten der Freiburger Altstadt installiert.

Allabendlich rauschen wechselnde Präsentationen von Computeranimationen und Videosequenzen von zeitgenössischen MedienkünstlerInnen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz im Loop über einen Bildschirm über dem Gewerbebach. 20 Minuten Aufmerksamkeit fordern die Arbeiten von den Betrachtern ein - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und en passant gewinnt der aufmerksame Spaziergänger einen Einblick in die Medienkunstszene des Dreiländerecks.







Das KulturHandy


OFFEN: Sie suchen bequem und zeitnah sichere Informationen über das Kulturgeschehen in Ihrer Nähe? Das Kulturhandy ist als Web-App für alle gängigen Browser konzipiert. Das heißt: Es ist offen für die unterschiedlichsten mobilen Betriebssysteme, bei Internetzugang sofort verfügbar und für Nutzer kostenlos.

FLEXIBEL: Sie möchten das Angebot Ihres Kulturbetriebs besuchernah kommunizieren? Das Kulturhandy passt sich Ihren Bedürfnissen an. Als Anbieter können Sie alle Informationen über Ihr Haus und Ihr Programm jederzeit selbständig aktualisieren, verändern oder ergänzen. Neben den Basismedien Text und Bild stehen Ihnen dafür in Kürze weitere Formate zur Verfügung.

http://www.kulturhandy.org







HOMEsweetHOME


Das von artforum3/Regioartline initiierte Kunstprojekt HOMEsweetHOME nimmt den transitorischen Zustand der Zwischennutzung des Gebäudes, in dem der Abschluss des Vergangenen und der Neubeginn ineinander übergehen, zum Anlass für temporäre künstlerische Interventionen. Fast 30 KünstlerInnen aus der Region am Oberrhein entwickelten ihre Ideen, für die jeweils ein eigener Raum zur Verfügung stand. In der Auseinandersetzung mit den ästhetischen, funktionalen, gesellschaftlichen, kontextuellen oder auch ökologischen Aspekten von Haus und Behausung verbinden sich die vielfältigen Ansätze. Dabei ging es weniger um die konkreten architektonischen Vorbilder, sondern um die Idee des Bauens und Wohnens im Spektrum künstlerischen Denkens. Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Installation und Neue Medien reflektieren die psychologischen und sozialen Funktionen des Wohnens.

Die Geschichte des Hauses, die ehemalige Nutzung und somit auch die Spuren seiner früheren Bewohner bilden den ungeschönten Rahmen, in dem künstlerische Eingriffe eine Perspektive künftiger Lebensräume und Wirklichkeitsmodelle schaffen.

Beteiligte KünstlerInnen: Olga Allenstein (Freiburg), Michael Blum (Gengenbach), Ruth Buck (Basel), Heidrun Dautner (Rastatt), EZ Genthe (Karlsruhe), Johanna Heibling-Felix (Bühl), Barbara Jäger (Karlsruhe), Thomas Knapp (Berlin) & Karen Markert (Karlsruhe), Gebhard Lenz (Baden-Baden), Katalin Moldvay (Baden-Baden), Angela Murr (Freiburg), Brigitte Nowatzke-Kraft (Karlsruhe), Christine Ohlmer & Richard Schindler (Freiburg), Jürgen Oschwald (Schallstadt), Gind Plunder (Rastatt), Almut Quaas (Freiburg), OMI Riesterer (Karlsruhe), Martin Sander & Stefan Strumbel (Offenburg), Hubert Sandmann (Essen), Jutta Spinner (Offenburg), Tina Stolt (Karlsruhe), Sabine Stroh (Freiburg), Esther Strub (Freiburg), Emeka Udemba (Freiburg), R. E. Waydelich (Hindisheim/Elsass), Julia Weinmann & Ephraim Wegner & Matias Böhm (Freiburg), zu fünfen (Monika Grether, Schallbach, Heidi Lichtenberger, Angelika Link, Monika Reichart; Freiburg)







E:mobile 24


"on the way to the show" - mit der allgegenwärtigen Erwartung, möglichst immer "live" dabei sein zu müssen, setzte sich das Kunstprojekt E:mobile 24 auseinander.

Mehrere Kamerateams begleiteten BesucherInnen der Basler Kunstausstellung "Regionale" im Dezember 2001 auf ihrem Weg von Zuhause bis in die Freiburger Ausstellungsdependance im Freiburger E-Werk, Hallen für Kunst. Die Kamera schien 24 Stunden live in den Kunstraum geschaltet zu sein. Der Bilderfluss zeigte vermeintlich ungeschnittene zufällige Aufnahmen und riss die gefilmten BesucherInnen auf ihrem Weg ins E-Werk aus ihrer eingeübten, unbeobachteten RezipientInnenrolle. Zugleich versetzte die Übertragung die schon angekommenen BesucherInnen wieder zurück in den Außenraum und zeitlich in ein "vor der Show".

Was niemand wusste - die Aufnahmen waren bereits vorab produziert. Die subjektiven Bilder folgten also einer genauen Komposition und Dramaturgie und konnten gar nicht von durch die Kameras begleiteten Protagonisten manipuliert werden. Der hysterische Bildertaumel durch die Nacht zeigte so bei E:mobile 24 die problematische Doppelung des Augenblicks im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit.







Jugendmedienprojekt near-by - Lebensnahe Medienarbeit für Jugendliche


Kreative Medienkompetenz zu entwickeln und anzuwenden, dazu haben Jugendliche auf dem Land nicht immer genüdend Chancen. Attraktive Gelegenheiten bot da das Jugendbildungsprojekt "near-by" mit seinen Workshops, seinen lokalen Redaktionen und seinem Kulturportal www.near-by.de (nicht mehr online).







bioreactor.de


Als neues Start-Up auf dem Science-Markt stellt die Firma bioreactor ihre Produkte der Öffentlichkeit vor. Das Kunstprojekt wurde im Rahmen des net-art-Stipendiums in Kooperation mit artforum3 am Freiburger E-Werk, Hallen für Kunst realisiert. Hier war auch das "Zentrallabor" eingerichtet, wo Ergebnisse in prozesshaften Ausstellungszusammenhängen präsentiert wurden. Ergänzt wurde der permanente Installationswechsel durch monatlich stattfindende Vorträge und Performances.

bioreactor.de







netartszene


Interaktivität suggeriert das freie Interagieren in einem virtuellen Raum. Art und Umfang der Interaktion sind jedoch durch technisch-strukturelle Bedingungen von vorneherein festgelegt und letztendlich auf einen Abruf dieser vorbestimmten "Reaktion" reduziert. Der User kann also nur den zur Verfügung gestellten Rahmen ausschöpfen. Der damit verbundene Einfluss auf die soziale, kulturelle und kommerzielle Entwicklung vollzieht sich vor unseren Augen. Vor allem in Kunst und Werbung gewinnt die Einbeziehung des RezipientInnen an Bedeutung - der passive Besuch wird zur aktiven Auseinandersetzung. Eine Gruppenausstellung mit Studierenden des Instituts der Künste der Pädagogischen Hochschule Freiburg und jungen KünstlerInnen der Netzkunstszene in Freiburg zeigte im Oktober 2002 in den Räumen des E-Werks, Hallen für Kunst die vielschichtige Problematik und die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten dieser Thematik.







Pix-Artistes


"Pix-Artistes" ist eine Gruppe von vier Künstlerinnen zwischen 22 und 29 Jahren, die das Medium Internet zur schnellen, direkten Präsentation ihrer Kunst nutzen. Kennen gelernt haben sie sich während ihres Kunststudiums an der PH-Freiburg. Nun formieren sie sich als Künstlerinnen-Gruppe und machen ihre eigene Arbeit und die anderer populär, indem sie Präsentationsstandards und Vermarktungsstrategien ihrer weiblichen Vorbilder aus der Popindustrie einfach frech kopieren. Der von artforum3 in Kooperation mit dem Freiburger Kunstverein konzipierte, ServicePoint hat diese medien- und marktkritische Erfolgsstory angestoßen und begleitet das Kunstexperiment weiterhin.







ArtMediaEdition


Die ArtMediaEdition ist eine Publikationsreihe, die bereits im Jahr 2001 in Kooperation mit dem E-Werk Freiburg, Hallen für Kunst initiiert wurde. Innerhalb dieser multimedialen Edition werden KünstlerInnen der Region vorgestellt.

Die multimedialen Vorraussetzungen des Mediums CD/DVD-ROM bieten eine Vielzahl weiterer Informations- und Vermittlungsformen. So findet man hier neben Bildern und Texten ebenso Videosequenzen, die etwa künstlerische Arbeitsverfahren oder installative Präsentationsformen zeigen, sowie Interviews im Originalton. Integrativer Bestandteil der CD/DVD-ROM ist die Möglichkeit der Online-Aktualisierung, die den UserInnen die Möglichkeit bietet, aktuelle Ausstellungsdaten oder neu entstandene Werke abzurufen. Damit wird KünstlerInnen eine Möglichkeit geboten, aktuelle Projekte vorzustellen, ohne die erheblichen Kosten einer Katalogproduktion tragen zu müssen.

Neben der digitalen Werkdokumentation bietet artforum3 e.V. für Künstlerinnen und Künstler seit Kurzem auch die Möglichkeit, ihre Arbeiten in einer Katalogbroschüre zu präsentieren - als schnelle und preiswerte Alternative zum aufwändig produzierten Katalog. Das Heft, das sich in Format und Layout an der Gestaltung des Regioartline Kunstmagazins orientiert, kann binnen drei Wochen vorliegen. Somit können KünstlerInnen kurzfristig auf Ausstellungstermine reagieren oder ihre jeweils aktuelle Werkphase dokumentieren.

Die neue Printversion, die von artforum3 e.V. in Kooperation mit dem Art Media Edition-Verlag herausgegeben wird, kann sowohl im Offsetdruckverfahren als auch im digitalen Printverfahren hergestellt werden. Die Auflage ist flexibel, auch kleine Auflagen von 50 Exemplaren sind möglich. Der Umfang liegt bei 12 bis 16 Seiten und kann durchgehend vierfarbig gestaltet werden. Mit Eva Rosenstiels "Paradiesformat" ist 2006 das erste Heft anlässlich ihrer gleichnamigen Ausstellung in der Freiburger Galerie Foth erschienen. Gabriele Ewels-Hurkas "Expansion der Farbe" ist das zweite Heft dieser Reihe, erschienen mit Abbildungen ihrer Arbeiten und einem Text von B. Siegl.







ServicePoint


ServicePoint (SP) ist ein Projekt von artforum3 in Zusammenarbeit mit Kunstinstitutionen und Kommunen am Oberrhein und bietet sowohl Veranstaltungen für Kunstinteressierte als auch Fördermaßnahmen für KünstlerInnen. Der Fokus liegt dabei auf der gezielten Förderung von Medienkunst in der Region sowie auf einer praktischen Einführung in multimediale Präsentationsformen und in der Vermittlung von Selfmarketing-Strategien für KünstlerInnen mittels digitaler Medien. Durch die wechselnde Präsenz von SPs an wichtigen Orten zeitgenössischer Kunstpräsentation und Produktion (Kunstvereine, Museen, Städtische Galerien, Künstlerhäuser) sowie durch ein kontinuierliches Programmangebot werden sehr erfolgreiche und nachhaltige Synergieeffekte erzielt.

Mit der Veranstaltungsreihe Talk TCP/IP zum Verhältnis Kunst und Neue Medien wurde von Ende 2003 bis Mitte 2004 erstmals ein SP temporär in den Räumen des Freiburger Kunstvereins eingerichtet. Seither hat sich das Profil des SP maßgeblich in Richtung eines zugleich medialen Produktions- sowie Präsentationsortes erweitert. Im Anschluss an diese Phase befand sich über einen Zeitraum von weiteren zwei Jahren (2004 bis 2006) ein stationärer Freiburger SP im Kunsthaus L6, wo in einer neuen Kooperation mit der dortigen KünstlerWerkstatt ein Ort der Produktion und Präsentation ?alter und neuer Medien? geschaffen wurde. Momentan werden Serviceleistungen und Veranstaltungen in den Geschäftsräumen des artforum3 in Freiburg, Insel 3 angeboten.

Die geplante Einrichtung weiterer SPs an ausgewählten Kunstorten in Frankreich und in der Schweiz wird für eine noch breitere Öffentlichkeit sorgen. Durch die Verbindung zweier unterschiedlicher Vermittlungssysteme - "real und virtuell" - besitzt das Angebot große Attraktivität.

SP versteht sich als Angebot für Kunstschaffende, Kunstvermittler und Kunstinteressierte in der Region und bietet folgende Funktionen an:
  • SP präsentiert regioartline.org - das Kunstmagazin online+print für Information, Vermittlung und Service im Bereich Kunst am Oberrhein
  • SP bietet KünstlerInnen, Kunstinstitutionen und Galerien eine permanente überregionale Öffentlichkeit, fördert den aktuellen Kunstdiskurs und bringt Sie ins Gespräch
  • SP ist eine Anlaufstelle für Information und Fragen zur Kunst und zu KünstlerInnen der Region und stellt neue Präsentations- und Marketinginstrumente durch Internet und Neue Medien vor
  • SP stellt vor Ort einen komfortablen digitalen Arbeitsplatz mit Internetzugang und Abspielgeräte für VHS-Videobänder und DVD mit Monitor zur Verfügung
  • SP installiert virtuelle und ortsbezogene Netzwerke für Künstler, Kunstinstitutionen, Kommunen und Bildungsträger in der Region am Oberrhein
  • SP informiert detailliert über EU-Förderprogramme im Bereich Kunst und Kultur und unterstützt individuell Antragsteller
  • SP hilft bei technischen Fragen zu digitaler Datenverarbeitung
  • SP organisiert Vorträge, Workshops und Ausstellungen zum Thema Kunst und Neue Medien